Pflegeberatungen

Seit 1. Januar 2009 besteht der gesetzliche Anspruch auf Beratung im häuslichen Umfeld. Pflegebedürftige mit Pflegestufe 1 bis 3, die keinen Pflegedienst zur Pflege beauftragt haben, sollten den Anspruch auf eine Beratung wahrnehmen. Bei Pflegestufe 1 und 2 sollte zweimal im Jahr und bei Pflegestufe 3 viermal im Jahr ein Beratungseinsatz durch den Pflegedienst ihres Vertrauens erfolgen. Die Berichte gehen an die Pflegekassen, damit Sie weiterhin ihr monatliches Pflegegeld erhalten.

Wir, die Diakoniestation, bieten einen Erinnerungsservice an, damit wir nach einem Erstkontakt automatisch halb- bzw. vierteljährlich zu ihnen nach Terminabsprache nach Hause kommen.

 

Neuerungen 2013

Seit dem 1. Januar hat der Gesetzgeber neue Regelungen für Personen mit „eingeschränkter Alltagskompetenz" möglich gemacht.

 

Was ist „eingeschränkte Alltagskompetenz"? Dies sind Personen, die ihren eigenen Alltag nicht mehr alleine bewältigen können, z. Bsp. durch eine demenzbedingte Merkfähigkeitsstörung, geistige oder psychische Erkrankungen. Bisher konnte dieser Personenkreis nur Betreuungsleistungen von 100 bzw. 200 Euro monatlich und die Kurzzeitpflege in Anspruch nehmen. Da diese Personen im Anfangsstadium noch nicht unbedingt Pflege benötigen, hat der Gesetzgeber jetzt die Pflegestufe 0 mit einem Pflegefeld von 120 Euro eingeführt.

 

Mit Pflegestufe 0 sind folgende Leistungen möglich:

Pflegeberatung im häuslichen UmfeldPflege im geringen Umfang (Sachleistungen bis 225 Euro)Erhöhung des Pflegegeldes und der Sachleistungen für Pflegestufe 1 und 2Finanzielle Unterstützung von monatlich 100 bzw. 200 Euro für Betreuungen in der Gruppe und zu Hause. stationäre oder/und ambulante Verhinderungspflegeteilstationäre Tagespflege

natürlich kommen jetzt viele Fragen auf, die wir Ihnen gerne beantworten möchten. Verschiedene Leistungen können wir Ihnen anbieten und für Betreuungsengpässe versuchen wir gemeinsam eine Lösung zu finden.